Der Langsame Walzer – auch Englischer Walzer genannt – entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in England aus dem amerikanischen Boston. Getanzt wird er im 3/4-Takt, sein Kennzeichen ist das Heben und Senken: Aus dem tiefen ersten Schritt wächst die Bewegung nach oben und sinkt zum nächsten Takt wieder ab. Daraus entsteht der weiche, schwingende Fluss über die Fläche, der ihn zum ausdrucksstärksten der Standardtänze macht. Weil die Grundschritte überschaubar sind, steht er in fast jedem Anfängerkurs am Beginn – und bleibt bis in die höchsten Klassen eine Aufgabe an Haltung und Technik.
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